Eya Barhoumi
Die Idee, gemeinsam mit den tunesischen und omanischen Stipendiat:innen den Weihnachtsmarkt zu besuchen, fand ich richtig gut. Die besondere weihnachtliche Atmosphäre hat mich sehr beeindruckt: Überall waren bunte Lichterketten, Musik und der unverwechselbare Geruch von Glühwein und Bratwurst. Mit Schokolade überzogene Marshmallows waren für mich ein neues Gaumenerlebnis. Die abendliche Feuershow hat die feierliche Stimmung noch verstärkt.
Es gab viele Stände, die wie kleine Holzhütten aussahen, richtig gemütlich. An einem Stand wurden schöne Tannenbaumkugeln verkauft, an einem anderen gab es Mützen und Handschuhe aus Wolle – alles sah sehr warm und kuschelig aus. Ich erinnere mich zudem an ein süßes Verkäuferpaar an einem Snackstand. Sie haben gelacht und miteinander gescherzt, und ich fand das einfach total harmonisch.
Besonders schön war auch das „Café im Wald“. Das war ein Bereich, der wie ein kleiner Wald dekoriert war. Es war richtig gemütlich, fast so, als wäre man kurz in einem Märchenwald, aber ein bisschen modern zugleich.
Unsere Deutschlehrerin, Frau Tymchenko, hat uns über Weihnachtstraditionen und Bräuche erzählt, vieles war neu für uns. Das hat mir geholfen, Deutschland ein bisschen besser zu verstehen. Für mich bedeutet es viel, neue Kulturen und Traditionen kennenzulernen, weil ich mich dadurch weniger fremd fühle.